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                                                                                                                                        Mehr Roggen - weniger Krebs        

Ein Vergleich der Ernährung finnischer und amerikanischer Frauen hat ergeben, dass bei etwa gleich hoher Gesamtballaststoffaufnahme die finnischen Frauen sehr viel mehr Getreideballaststoffe, in diesem Fall hauptsächlich Roggen-Faserstoffe verzehren.

Gleichzeitig ist die Häufigkeit von Brust- und Dickdarmkrebs bei diesen finnischen Frauen sehr viel geringer, als bei der amerikanischen Vergleichsgruppe.

Auch stellte sich in epidemiologischen Untersuchungen in Finnland heraus, dass Krebserkrankungen von Brust, Prostata und Dickdarm regional und zeitlich häufiger waren, wenn der Roggenverzehr auf niedrigem Niveau lag.

Prof. Hermann Adlercreutz von der Universität Helsinki hat herausgefunden, dass die in der Fruchtschale des Roggenkorns liegenden Lignane mit Hilfe der Mikroorganismen des menschlichen Darms in biologisch wirksame Verbindungen umgewandelt werden, Mata und Seco in Enterolacton und Enterodiol. Diese Phyto-Östrogene werden als Krebsschutzfaktor wirksam.

Hohe Lignangehalte weisen neben Roggen u.a. auch Leinsamen auf.

Wie Adlercreutz ausführte, hemmen sowohl Enterolacton, als auch seine Vorstufe in Zellkulturen das Wachstum von Prostata-Krebszellen. Ebenso konnte gezeigt werden, dass die Lignane im Hinblick auf die Entstehung von Dickdarmkrebs schützend wirken. In Hinblick auf Brustkrebs konnte festgestellt werden, dass Enterolacton und seine Vorstufe Mata das Wachstum von Brustkrebszellen hemmen. Die Hemmwirkung von Roggen auf Prostatakrebs wurde im Tierversuch bereits bestätigt.

Wie Adlercreutz ausführte, hemmen sowohl Enterolacton, als auch seine Vorstufe in Zellkulturen das Wachstum von Prostata-Krebszellen. Ebenso konnte gezeigt werden, dass die Lignane im Hinblick auf die Entstehung von Dickdarmkrebs schützend wirken. In Hinblick auf Brustkrebs konnte festgestellt werden, dass Enterolacton und seine Vorstufe Mata das Wachstum von Brustkrebszellen hemmen. Die Hemmwirkung von Roggen auf Prostatakrebs wurde im Tierversuch bereits bestätigt.

Aus der Zeitschrift "Die Mühle"

 

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Vitamine           

 

sind organische Verbindungen, die vom Organismus für bestimmte lebensnotwendige Funktionen

benötigt werden, jedoch im Stoffwechsel nicht oder nicht in genügendem Umfang hergestellt werden können.

Vitamine müssen regelmäßig mit der Nahrung zugeführt werden. Allen Vitaminen gemeinsam ist die Wirkung in

kleinsten Mengen (weniger als 1g / Tag). Da einige Vitamine empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen

(Chemikalien, Hitze, Licht u.a.) sind, wird der Gehalt in Abhängigkeit von der Art der Verarbeitung der Lebensmittel

stark vermindert.

Ein Lebensmittel darf jedoch nicht allein nach seinem Vitamingehalt beurteilt werden. So weisst z.B. die Leber,

wohl eines der vitaminreichsten Lebensmittel, eine hohe Schadstoffbelastung auf, besonders wenn sie von älteren

Tieren stammt.

Mangelzustände treten vor allem dann auf, wenn bestimmte Krankheiten oder Medikamente den Körper belasten.

Hier kann es ebenso wie auch bei einer Schwangerschaft, Abmagerungsdiät oder dergleichen sinnvoll sein,

Vitamine zu substituieren.

Im folgenden nun eine kurze Aufzählung der einzelnen Vitamine:

Vitamin A ( Retinol, Provitamin Carotin)

Vitamin D ( Calciferol)

Vitamin E ( Tocopherol)

Vitamin K ( Phyllochinon )

Die oben beschriebenen Vitamine sind alle fettlöslich, die nun folgenden wasserlöslich.

Vitamin B1 ( Thiamin)

Vitamin B2 ( Niacin, Riboflavin)

Vitamin B6 ( Pyridoxin )

Vitamin B12 ( Cobalamin )

Vitamin C ( Ascorbinsäure )


 

Dauner Maare  Dauner Maare                      

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08. Juli 2010

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